Gesundheitswesen , IT-Automatisierung , IT-Sicherheit |

Erneuerung des zentralen Server/Storage-Systems

Erhöhung der IT-Sicherheit der IT-Infrastruktur sowie Erhöhung der Performance von Datenbankanwendungen und Schaffung von Leistungsreserven.Deutliche Reduzierung des Ausfallrisikos verbunden mit signifikanten Performancesteigerungen der führenden Anwendungen.

Unternehmen

Die Sächsische Ärzteversorgung (SÄV) ist eine Einrichtung der Sächsischen Landesärztekammer und gewährt ihren Mitgliedern sowie deren Familienmitglieder eine Alters-, Berufsunfähigkeits- und Hinterbliebenenversorgung. Ca. 35 Verwaltungsmitarbeiter in zwei Geschäftsbereichen arbeiten mit ehrenamtlich tätigen Gremienmitgliedern zusammen. Seit mehreren Jahren betreut die IntraConnect GmbH die Sächsische Ärzteversorgung als IT-Partner ganzheitlich in den Bereichen ITInfrastruktur, Dokumentenmanagement sowie Informationssicherheit. Der Erfolg dieser Geschäftsbeziehung basiert auf einem durch Kompetenz, Engagement und Flexibilität aufgebauten Vertrauensverhältnis

Herausforderung

Nachdem der geplante Life-Cycle der bestehenden Server-/StorageLösung abgelaufen war, galt es im Rahmen der Erneuerung im Wesentlichen drei Anforderungen umzusetzen: Erstens, die Verringerung des Ausfallrisikos durch Aufbau eines Stretched Clusters über zwei Brandabschnitte hinweg. Zweitens, die Erhöhung der Performance von Datenbankanwendungen. Drittens, die Schaffung von hinreichenden Leistungsreserven für die kommenden fünf Jahre.

Lösungsansatz

Die zentrale Komponente einer Hochverfügbarkeitslösung bildet das Storage-System. Die Empfehlung der IntraConnect war die Nutzung der SAN Symphony-Technologie des Herstellers Datacore – einem sogenannten Software-defined Storage. Mit SAN Symphony lassen sich Anforderungen in den Bereichen High Availability sowie Performance perfekt umsetzen. Neben der Nutzung von innovativen Features ist vor allem der wirtschaftliche Aspekt der Lösung interessant. Während bei anderen Lösungen, wie HP 3PAR oder Netapp, Hard- und Software eine Einheit bilden, kann bei der Nutzung von Datacore theoretisch auf beliebige Standardserverhardware zurückgegriffen werden. Daher konnte Hardware passend zu den Hersteller-Präferenzen des Kunden gewählt und die Preisvorteile eines echten Wettbewerbs genutzt werden

Projektverlauf

Die Projektlaufzeit für derartige Projekte beträgt zwischen 10 und 15 Manntagen. Gutes Projektmanagement und Erfahrung sorgten für minimale Unterbrechungen der Betriebszeiten. Diese konnten außerhalb der kritischen Geschäftszeiten durchgeführt werden, sodass die Sächsische Ärzteversorgung keine außerplanmäßige Downtime hinnehmen musste.

Ergebnis und Nutzen

Infrastrukturerneuerungen sind in den meisten Fällen vor allem wegen des steigenden Ausfallrisikos bei zunehmender Nutzungsdauer notwendig. Der größte Nutzen liegt neben der Senkung des Ausfallrisikos meist darin, ausreichende Ressourcen für anstehende Projekte, z.B. das Aufsetzen neuer virtueller Server, zur Verfügung zu haben. In dem hier beschriebenen Projekt konnte das Ausfallrisiko zusätzlich durch den redundanten Aufbau über zwei Brandabschnitte hinweg weiter reduziert werden. Durch die Nutzung der Auto-Tiering-Funktion (auch bei relativ geringer SSD-Kapazität) kann eine signifikante PerformanceSteigerung in den Datenbankanwendungen verzeichnet werden. Insbesondere die Anwender spüren hier ein deutlich schnelleres Ansprechverhalten bei der Nutzung von Microsoft SharePoint bzw. Microsoft Dynamics NAV.

Technische Daten

  • 3 leistungsfähige VM-Hosts Fujitsu RX2540 je 24Cores / 512 GB RAM
  • 2x Server für Datacore Fujitsu RX2560 mit ca. 18 TB nutzbarem Speicherplatz – davon 400GB Enterprise SSD für die Nutzung der Auto-Tiering-Funktion 
  • Windows Server 2012R2 Datacenter
  • VMware Vsphere Essentials Plus Kit
  • Erweiterung der SAN SwitchUmgebung auf 2x2 HP 8/20Q

Kundenreferenz Sächsische Ärzteversorgung

 

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